Die St.-Georgs-Basilika ist ein recht altes Bauwerk, auch wenn sie sich hinter einer Barockfassade aus dem 17. Jahrhundert verbirgt. Jahrhundert verbirgt. Sie ist die älteste erhaltene Kirche der Prager Burg und eines der bedeutendsten romanischen Bauwerke in Prag.
Die Basilika wurde im Jahr 920 von Fürst Vratislav I. - einem der ersten Přemysliden und Vater des Heiligen Wenzel - gegründet. Das ursprüngliche Bauwerk wurde jedoch im Laufe der Zeit stark beschädigt, so dass es im 12. Jahrhundert wieder aufgebaut werden musste und auch einige spätere Ergänzungen erhielt.
Im Gegensatz zum prächtigen Veitsdom verfügt diese Kirche nicht über eine luxuriöse Ausstattung. Aber sie ist unglaublich stimmungsvoll, beruhigend und erinnert an die frühen Tage Böhmens. Hier befindet sich auch die erste Begräbnisstätte der böhmischen Könige - die Gräber der Fürsten Vratislav und Boleslav II. sowie der heiligen Ludmila (der ersten tschechischen christlichen Märtyrerin) befinden sich in der St. Georgs-Basilika.
Neben der schönen roten Barockfassade fallen die beiden weißen Türme dahinter auf. Der breitere südliche Turm wird "Adam" genannt, der schmalere, leicht geneigte Turm "Eva".
Sobald Sie das Innere betreten, werden Sie feststellen, dass die Inneneinrichtung sehr einfach ist. Holzdecken und massive Steinwände vermitteln ein gewisses Gefühl der Strenge. Die Kuppel und der Altar sind mit Fresken von V.V. Reiner geschmückt, die an einigen Stellen noch lebendige Farben bewahrt haben.
Zu den Höhepunkten der Basilika gehören die Kapellen des Heiligen Johannes von Nepomuk und der Heiligen Ludmila sowie die Statue der "Brigita" aus dem 16. Sie stellt den verwesenden Körper eines Mädchens mit einer Schlange im Bauch dar und illustriert eine alte tschechische Legende. Nach dieser Legende war sie die Geliebte eines italienischen Bildhauers, der sie aus Eifersucht tötete, und die Schaffung dieser Statue war sein letzter Wunsch vor der Hinrichtung.