JERUSALEMER (JUBILÄUMS-)SYNAGOGE

Jugendstil kombiniert mit maurischem Stil

INKLUSIVE mit Pass

GEÖFFNET bis 18:00 Heute

Diese größte und neueste Synagoge der Prager jüdischen Gemeinde verbindet Jugendstil mit maurischem Stil. Sie erinnert an den 50. Jahrestag der Geburt von König Franz Joseph I. von Böhmen.

Die Jerusalemer Synagoge wurde 1906 nach einem Entwurf von Wilhelm Stiassny erbaut und zu Ehren des Silberjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich benannt.

Sie wurde im Stil der maurischen Wiedergeburt mit Jugendstildekoration entworfen, vor kurzem renoviert und dient immer noch religiösen Zwecken. Seit der Unabhängigkeit der Tschechoslowakei im Jahr 1918 wird sie Jerusalemer Synagoge genannt, da sich der Name Jubiläumssynagoge auf den Jahrestag der Herrschaft von Franz Joseph I. in der untergegangenen österreichisch-ungarischen Monarchie bezog.

Die Fassade und die Form der Synagoge sind eine Mischung aus maurischer Wiedergeburt und Jugendstil, mit Hufeisenbögen an der Fassade und an den inneren Säulen, die die Frauengalerien in einem dreijochigen Gebäude tragen. Besonders auffällig ist das rot-weiße Mudéjar-Geflecht an der Steinfassade. Im Inneren überlagern sich die maurischen Elemente mit brillant gemalten Jugendstilmustern.

Nachdem die Synagoge ein Jahrhundert lang als Gotteshaus für die Öffentlichkeit zugänglich war, mit Ausnahme der Zeit der deutschen Besatzung, in der sie als Lager für konfisziertes jüdisches Eigentum genutzt wurde, öffnet sie seit dem 1. April 2008 regelmäßig ihre Türen für Touristen und Liebhaber historischer Architektur.

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