SPANISCHE SYNAGOGE

Dauerausstellung des Jüdischen Museums:
Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren

INKLUSIVE mit Pass

GEÖFFNET bis 18:00 Heute

Diese Synagoge, die vom berühmten Alhambra-Palast in Spanien inspiriert wurde, ist die neueste Synagoge im Prager Judenviertel. Sie wurde 1868 an der Stelle der Altschul aus dem 12. Jahrhundert (der ältesten Synagoge im Prager Ghetto) erbaut und verfügt über eine beeindruckende Innenausstattung im maurischen Stil.

tipps
  • Holen Sie sich Ihre kostenlose Eintrittskarte, indem Sie Ihren Prague CoolPass in der Spanischen, Pinkas- oder Maisel-Synagoge oder im Informationszentrum des Jüdischen Museums vorzeigen.
  • Das Ticket für die Prager Josefstadt umfasst derzeit den Eintritt zum Alten Jüdischen Friedhof, zur Altneu-Synagoge, Spanischen Synagoge, Maisel-Synagoge und Pinkas-Synagoge.
  • Die Klaus-Synagoge und die Zeremonienhalle sind wegen Renovierungsarbeiten vorübergehend geschlossen.
  • Die jüdischen Sehenswürdigkeiten Prags sind täglich außer samstags und an jüdischen Feiertagen geöffnet.
  • Die Ausstellungen schließen 10 Minuten vor der offiziellen Schließzeit.

Das Gebäude selbst wurde von Josef Niklas und Jan Bělský entworfen, während die bemerkenswerte Innenausstattung (von 1882-83) von Antonín Baum und Bedřich Münzberger ausgeführt wurde.

František Škroup, der Komponist der tschechischen Nationalhymne, war hier von 1836-45 als Organist tätig.

Dauerausstellung: Die Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren, Teil 2

Diese Ausstellung befasst sich mit der Geschichte der Juden in den böhmischen Ländern, beginnend mit den Reformen Josephs II. in den 1780er Jahren bis zur Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Sie beleuchtet die schrittweise Gleichstellung und Emanzipation der Juden in Österreich-Ungarn, beschreibt die Gründung der tschechisch-jüdischen und der zionistischen Bewegung und stellt die bedeutendsten jüdischen Unternehmer, Wissenschaftler, Schriftsteller, Musiker und Künstler (darunter Franz Kafka, Sigmund Freud und Gustav Mahler) vor. Sie befasst sich auch mit der Neugestaltung der Prager Judenstadt, den jüdischen Stätten in Böhmen und Mähren und der Geschichte des Jüdischen Museums in Prag. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Shoah der Juden aus Böhmen und Mähren und dem Theresienstädter Ghetto.

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