MAISEL-SYNAGOGE

Dauerausstellung des Jüdischen Museums:
Juden in den böhmischen Ländern

INKLUSIVE mit Pass

GEÖFFNET bis 18:00 Heute

Trotz ihres heutigen neugotischen Aussehens war die Maisel-Synagoge einst ein Renaissancebau. Sie wurde 1592 von Mordechai Maisel, dem Bürgermeister der Prager Judenstadt, gegründet und beherbergt heute die Ausstellung "Juden in den böhmischen Ländern".

tipps
  • Holen Sie sich Ihre kostenlose Eintrittskarte, indem Sie Ihren Prague CoolPass in der Spanischen, Pinkas- oder Maisel-Synagoge oder im Informationszentrum des Jüdischen Museums vorzeigen.
  • Das Ticket für die Prager Josefstadt umfasst derzeit den Eintritt zum Alten Jüdischen Friedhof, zur Altneu-Synagoge, Spanischen Synagoge, Maisel-Synagoge und Pinkas-Synagoge.
  • Die Klaus-Synagoge und die Zeremonienhalle sind wegen Renovierungsarbeiten vorübergehend geschlossen.
  • Die jüdischen Sehenswürdigkeiten Prags sind täglich außer samstags und an jüdischen Feiertagen geöffnet.
  • Die Ausstellungen schließen 10 Minuten vor der offiziellen Schließzeit.

Der Bau der Maisel-Synagoge wurde von Mordecai Maisel, dem Bürgermeister der Prager Judenstadt, auf der Grundlage eines von Kaiser Rudolf II. erteilten Privilegs in Auftrag gegeben. Sie wurde von Judah Tzoref de Herz und Josef Wahl erbaut und war ursprünglich ein dreischiffiger Renaissance-Tempel, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war. Die Synagoge brannte beim Ghettobrand von 1689 ab und wurde mehrmals wieder aufgebaut. Ihre heutige neugotische Form erhielt sie von Prof. A. Grotte in den Jahren 1893-1905.

Dauerausstellung: Juden in den böhmischen Ländern, 10. bis 18. Jahrhundert

Zu sehen ist eine Fülle von seltenen Sammlungsobjekten, die nach einer kürzlich erfolgten umfassenden Rekonstruktion der Maisel-Synagoge neu angeordnet und in einen angemessenen Kontext gestellt wurden. Über Touchscreens können die Besucher alte hebräische Manuskripte durchblättern und historische Karten der jüdischen Siedlungen betrachten. Die Besucher können auch in der Datenbank des Museums nach Informationen über bekannte jüdische Persönlichkeiten suchen.

In den Abendstunden wird der Ausstellungsbereich oft in ein Auditorium umgewandelt und als Veranstaltungsort für Konzerte, Liederabende und Solo-Theateraufführungen genutzt.

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